Gitterboxpalette: Maße, Nutzung & Tauschfähigkeit
Fachlich geprüft: August 2026
Eine Gitterboxpalette kombiniert Palettenunterbau und feste Gitterwände. Sie eignet sich für schwere, lose oder formunregelmäßige Teile und ist stapelbar. Die standardisierte EPAL-Gitterbox folgt definierten Maßen, Kennzeichnungen und Tauschregeln; nicht jede Metallbox ist eine EPAL-Box.
Typische Merkmale
- Stahlrahmen und Gitterwände,
- Holz- oder Metallboden je Bauart,
- klappbare Vorderwand für Zugriff,
- vierseitige Unterfahrbarkeit je Standard,
- Stapelaufsätze/-ecken,
- Kennzeichnung von Typ, Eigentum und Last.
Beladung
- Box auf Verformung, Risse, Boden und Klappen prüfen.
- zulässige Nutzlast/Stapellast beachten.
- Gewicht gleichmäßig verteilen, Punktlasten vermeiden.
- kleine Teile gegen Herausfallen sichern.
- Ware nicht über Kontur/Höhe laden.
- Klappen verriegeln, Box im Fahrzeug sichern.
Tauschfähigkeit
Bei EPAL-Gitterboxen gelten aktuelle Kriterien. Verformte Füße/Rahmen, fehlende Bretter, nicht schließende Klappen, starke Korrosion oder unzulässige Reparaturen können Gebrauch und Tausch ausschließen. Nur zulässige Reparaturprozesse verwenden.
Gitterbox und Gitterboxpalette
Begriffe werden oft synonym benutzt. „EPAL-Gitterbox“ bezeichnet den standardisierten Ladungsträger; „Gitterbox“ kann jede Gitterbehälterbauart meinen. Im Auftrag Typ, Außenmaß, Nutzlast und Eigentum nennen.
Praxisbeispiel
Schwere Gussteile liegen lose. Boden erhält Zwischenlage gegen Punktlast, Teile werden unter Oberkante verteilt. Box-ID und Gewicht werden gebucht; beschädigte Stapelfüße führen zur Sperrung.