Innenlader: Bauart, Einsatz & sichere Verladung

Fachlich geprüft: August 2026

Ein Innenlader ist ein Spezialauflieger mit abgesenktem Laderaum, der große stehende Ladegestelle oder Bauteile aufnimmt. Häufige Einsatzfelder sind Flachglas und Betonfertigteile.

Kurzdefinition: Innenlader fahren über oder um ein abgestelltes Gestell, heben es an und transportieren es geschützt im Fahrzeugrahmen. Bauart und Ladungssystem müssen zusammenpassen.
LadungGlasgestelle, Beton-Inloader-Paletten
Vorteilniedrige Aufnahme ohne Kran
PrüfungSystemmaß, Gewicht, Schwerpunkt

Wie funktioniert die Beladung?

  1. Gestell steht auf geeignetem, ebenem Untergrund.
  2. Fahrzeug senkt oder öffnet das Fahrwerkssystem.
  3. Innenlader fährt rückwärts über das Gestell.
  4. Fahrwerk hebt Gestell in Transportposition.
  5. Verriegelung und zusätzliche Sicherung werden kontrolliert.

Typische Varianten

Variante Besonderheit
Glasinnenlader geschützter Transport von Flachglasgestellen
Betoninnenlader stehende Betonfertigteile auf Spezialpalette
Sonderinnenlader kundenspezifische Gestelle/Bauteile

Planungsdaten

Gestelltyp, Außenmaße, Gesamtgewicht, Schwerpunkt, Anschlag-/Verriegelungspunkte, Bodenfreiheit sowie Abhol- und Abstellfläche. Auch Gesamthöhe, Achslasten und Zufahrt des beladenen Fahrzeugs sind zu prüfen.

Systemkompatibilität: Ein Gestell, das geometrisch hineinpasst, ist nicht automatisch für Verriegelung und Tragfähigkeit des Innenladers freigegeben.

Sicherheit

Personen dürfen sich beim Unterfahren und Anheben nicht im Gefahrenbereich aufhalten. Verriegelungen, Hydraulik/Pneumatik, Reifendruck und Sicherung sind vor Fahrt zu prüfen. Bei Übermaß oder Übergewicht können Genehmigungen nötig sein.

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