DSV & Schenker: Integration 2026
Ab Januar 2026 arbeiten DSV und Schenker in Deutschland offiziell unter einer gemeinsamen Flagge. Nach der Übernahme von Schenker durch DSV A/S im April 2025 beginnt nun die operative und rechtliche Integration der deutschen Gesellschaften. Die ersten Einheiten werden im Januar 2026 zusammengeführt, weitere folgen im Februar. Ziel ist ein starkes, integriertes Logistikunternehmen mit erweitertem Netzwerk, klarer Struktur und neuen Perspektiven für Kunden und Mitarbeitende.
Das Wichtigste in Kürze
- Ab Januar 2026 startet die rechtliche Zusammenführung der ersten Gesellschaften in Deutschland
- Weitere Geschäftseinheiten werden im Februar 2026 integriert
- Die bestehende Divisionsstruktur (Air & Sea, Road, Contract Logistics) bleibt erhalten
- Der Hauptsitz in Deutschland bleibt in Bremen
- Durch die Übernahme wird DSV weltweit größter Logistikdienstleister mit über 40 Mrd. Euro Umsatz
Wann arbeiten DSV und Schenker in Deutschland unter einer Flagge?
Ab Januar 2026 beginnt die rechtliche und operative Integration der deutschen Gesellschaften von Schenker in DSV. Weitere Einheiten folgen im Februar 2026.
Übernahme und Zeitplan der Integration
Die Grundlage für die Integration wurde bereits im April 2025 geschaffen. Damals übernahm DSV A/S den Logistikdienstleister Schenker. In mehreren Ländern startete danach schrittweise die Integration. Deutschland folgt nun Anfang 2026. Ab Januar werden die ersten Gesellschaften rechtlich zusammengeschlossen.
Weitere Einheiten folgen im Februar 2026. Damit wird die organisatorische Zusammenführung auch formell umgesetzt. Der Prozess ist klar strukturiert und zeitlich definiert. Ziel ist ein reibungsloser Übergang ohne operative Brüche.
Struktur des fusionierten Unternehmens in Deutschland
DSV ist in Deutschland in mehreren Divisionen aktiv. Diese gliedern sich in die Hauptbereiche Air & Sea, Road sowie Contract Logistics. Diese Struktur bleibt auch im fusionierten Unternehmen bestehen. Damit setzt DSV auf Kontinuität. Zusätzlich gibt es weitere spezialisierte Bereiche.
Dazu zählen Projekttransporte, Kurierdienste sowie Messe- und Eventlogistik. Das Portfolio wird somit breit aufgestellt. Kunden profitieren von integrierten Lösungen aus einer Hand. Der Geschäftssitz bleibt weiterhin in Bremen. Dort befindet sich die bisherige Deutschlandzentrale des DSV-Konzerns.
| Geschäftsbereich | Inhalt / Fokus |
|---|---|
| Air & Sea | Luft- und Seefracht |
| Road | Landtransporte |
| Contract Logistics | Kontraktlogistik |
| Projekttransporte | Spezial- und Großprojekte |
| Kurierdienste | Express- und Kurierlösungen |
| Messe- und Eventlogistik | Logistik für Veranstaltungen und Events |
Strategische Ziele und Marktposition
Mit der Integration verfolgt DSV klare Wachstumsziele. Das Netzwerk wird erweitert. Gleichzeitig entstehen neue Perspektiven für Kunden. Brian Ejsing, COO von DSV und global verantwortlich für die Integrationsplanung, betont die strategische Bedeutung des Zusammenschlusses.
Zwei traditionsreiche Unternehmen bündeln ihre Kräfte. Dadurch wird die Marktposition in Deutschland gestärkt. Zudem wächst das Leistungsspektrum deutlich. International wird DSV durch den Zukauf zum weltweit größten Transport- und Logistikunternehmen. Der Umsatz liegt bei über 40 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 160.000 Mitarbeitende in mehr als 90 Ländern.
Auswirkungen auf Mitarbeitende und Mitbestimmung
Die Integration erfolgt nicht isoliert. Die Rahmenbedingungen wurden eng mit den Arbeitnehmervertretungen abgestimmt. Jürgen Horn, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der DSV Road GmbH in Deutschland, spricht von intensiver Vorbereitung. Wichtige Rahmenbedingungen wurden definiert. Dazu gehört auch der geregelte Übergang der Mitarbeitenden.
Die Zusammenarbeit zwischen Schenker und DSV wird positiv bewertet. Auch Walther Meusel, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Schenker AG, hebt die offene und lösungsorientierte Gesprächskultur hervor. Der Integrationsfahrplan schafft Orientierung. Gleichzeitig bietet er Sicherheit für die Belegschaft. Damit wurde eine stabile Basis für den weiteren Austausch gelegt.
Wachstumseffekte in Deutschland
Durch die Integration der deutschen Schenker-Organisation verändert sich die Größenordnung von DSV in Deutschland deutlich. Die Belegschaft wird sich hierzulande verdreifachen. Das ist ein erheblicher Wachstumsschritt. Deutschland bleibt damit einer der zentralen Märkte in Europa.
DSV plant weiteres Wachstum. Investitionen in Standorte sind vorgesehen. Auch Infrastruktur und moderne Transportlösungen stehen im Fokus. Ziel ist es, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig soll die Servicequalität weiter steigen.
| Kennzahl | Nach Integration |
|---|---|
| Weltweiter Umsatz | Über 40 Milliarden Euro |
| Mitarbeitende weltweit | Rund 160.000 |
| Länderpräsenz | Mehr als 90 Länder |
| Mitarbeitende in Deutschland | Verdreifachung der Belegschaft |
Personalentwicklungen und weitere Perspektiven
Parallel zur Integration gibt es personelle Veränderungen. So wurde Maciej Walenda zum neuen CEO Contract Logistics bei DSV ernannt. Diese Personalie unterstreicht die strategische Bedeutung der Kontraktlogistik. Gleichzeitig zeigt sie, dass DSV den Integrationsprozess aktiv gestaltet. Der Zusammenschluss ist mehr als ein juristischer Akt. Er ist ein umfassender Transformationsprozess. Ziel ist ein leistungsstarker Logistikkonzern mit klarer Struktur. Kunden sollen von integrierten Lösungen profitieren. Mitarbeitende erhalten Perspektiven in einem global führenden Unternehmen.
Fazit
Ab Januar 2026 beginnt ein neues Kapitel für die Logistikbranche in Deutschland. DSV und Schenker treten künftig unter einer Flagge auf. Die Integration ist klar geplant, sozial abgestimmt und strategisch ausgerichtet. Für Kunden bedeutet das mehr Netzwerk, mehr Leistung und mehr Stabilität. Für den Markt entsteht ein neuer Branchenriese mit globaler Reichweite und starker deutscher Basis.